Kuchen

Rotweingugelhupf mit Walnüssen

Ich habe das Originalrezept aus dem Trauner Patisserie-Buch abgewandelt. Ich habe wesentlich weniger Backpulver verwendet (der Kuchen schmeckte sonst seifig und schäumte wie Bier). Außerdem habe ich die Eimenge und das (bei mir glatte) Mehl geringfügig erhöht und etwas Kakaopulver hinzugefügt.

Ich habe dieses Rezept mit verschiedenen Rotweinen realisiert:

  • Hans Igler Blaufränkisch Birii (eigentlich zu schade)
  • Kirnbauer Blaufränkisch Barrique (auch zu schade)
  • IBY Blaufränkisch Hochäcker (auch zu schade)
  • Brezza Freisa (Piemont)
Mit allen genannten Weinen schmeckte der Gugelhupf hervorragend.

Rotwein-Gugelhupf FZ 50% 75% Std. 125% 152% 200% 300%
               
Butter 125 190 250 312,5 379 500 750
Kuvertüre 75 114 150 187,5 227 300 450
Staubzucker 75 114 150 187,5 227 300 450
Vanille, Zimt 0 0   0 0 0 0
Eigelb 60 91 120 150 182 240 360
Eiweiß 90 136 180 225 273 360 540
Zucker 75 114 150 188 227 300 450
Salz 0 0   0 0 0 0
Mehl glatt 200 303 400 500 606 800 1200
Backpulver 3 5 6 8 9 12 18
Kakaopulver 7,5 11 15 19 23 30 45
Walnüsse gerieben 75 114 150 188 227 300 450
Rotwein 125 190 250 313 379 500 750
Aprikotur 0 0   0 0 0 0
Schokofondant 0 0   0 0 0 0
               
Summe 911 1.380 1.821 2.276 2.761 3.642 5.463




Ich schmelze die Butter und darin die Kuvertüre - gebe das Eigelb und schließlich den Rotwein hinzu. Die Masse wird dadurch relativ flüssig. (alternativ: schlägt man die Butter mit Zucker schaumig und fügt nach und nach Eigelb und Rotwein hinzu - danach die Trockenmischung - entsteht eine festere Masse. )
Mische die Trockenbestandteile.
Gebe die Trockenbestandteile in die Flüssige Mischung und füge dann das mit Zucker und Salz aufgeschlagene Eiweiß hinzu.
Backen bei stiller Hitze 200 - 170 Grad fallend - 60 Minuten (eher weiter unten eingestellt).

Ich denke, daß man ev. auf das Backpulver gänzlich verzichten kann. Das werde ich das nächste mal ausprobieren.

Hinweis zur Menge: die Standard-Menge reichte nicht ganz um die große Silikonform und eine Welfen-Form (LURCH) zu füllen - dafür eher 125 % verwenden.

Um alle drei Welfenformen auf einmal zu füllen ist auch 125 % nötig. Das geht sich in meiner Kenwood gerade schön aus.


Hier das Originalrezept aus dem Buch:


Rotwein-Gugelhupf 50% 75% Std. 125% 152% 200% 300%
               
Butter 125 190 250 312,5 379 500 750
temp. Kuvertüre 75 114 150 187,5 227 300 450
Staubzucker 75 114 150 187,5 227 300 450
Vanille, Zimt 0 0   0 0 0 0
Eigelb 50 76 100 125 152 200 300
Eiweiß 75 114 150 188 227 300 450
Zucker 75 114 150 188 227 300 450
Salz 0 0   0 0 0 0
Mehl griffig 190 288 380 475 576 760 1140
Backpulver 12,5 19 25 31 38 50 75
Walnüsse gerieben 75 114 150 188 227 300 450
Rotwein 125 190 250 313 379 500 750
Aprikotur 0 0   0 0 0 0
Schokofondant 0 0   0 0 0 0
               
Summe 878 1.330 1.755 2.194 2.661 3.510 5.265




Butter mit temperierter Kuvertüre, Staubzucker, Vanille, und Zimt schaumig rühren.
Eigelb nach und nach einrühren.
Schnne aus Eiweiß, Zucker und Salz unterheben.
Mehl mit Backpulver versieben und zusammen mit den Wahlnüssen einmelieren.
Rotwein unterrühren.
In befettete, bestaubte Form füllen, backen, überkühlen lassen, stürzen, auskühlen lassen - aprikotieren und mit Schokoladefondant glasieren.
Das Ergebnis war übertrieben aufgegangen ("aufgeschäumt") und dann schließlich bröselig im Ergebnis ...


 

 

Fragen und Kommentare zu diesem Eintrag

Anonym: 18. Januar 2010

Grüß Gott Herr Zimmer,
ich habe die Rezeptur ohne Backpulver zubereitet. Der Gugelhupf war wunderbar locker. Nach dem Auskühlen habe ich ihn noch getränkt. Dazu verwende ich eine Reduktion aus Rotwein,Gran Marnier,Wasser,Zucker,Zimtstange und Bourbon Vanille.
Anschließend mit Schokoglasur nach Wahl überziehen.

Grüße

M.Mertens 

Antwort: Fred Zimmer: 20. Januar 2010

Na das klingt ja super interessant. Ist sicher saftig. Danke für die Anregung !! 


 


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